Jokkmokk-Markt - kleines Tagebuch

Sonntag, 31. Januar 2010

Polarkarneval

Bei minus 20 Grad und leichtem Schneefall wurde gestern Abend, am Sonntag, der historische Markt in Jokkmokk eröffnet.

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Mit einem Fackelzug ging es vom heutigen Marktplatz zum früheren, dem alten Markt- und Sammelplatz der Sami in Mitten des kleinen Wäldchens am Talvatissee. Dort ist extra für den Markt eine Schneekirche errichtet worden, genau an dem Platz, an dem 1607 eine Kirche für die Sami erbaut worden war. Um 17.00 fand ein Gottesdienst mit Chor statt und der Pfarrer weihte den Markt mit den Worten ein: Wir müssen nicht nach Rio, wir eröffnen heute den Polarkarneval.

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Die Stimmung war sicherlich eine andere als in Rio, nicht so ausgelassen, ist auch etwas schwierig sich mit Hosen und Überhosen, dicken Jacken, noch dickeren Mützen und Handschuhen, das Gesicht dick mit wasserfreier Creme verziert, ausgelassen zu bewegen, aber sie war feierlich, festlich.

Die Fackeln und Lichter zeugen davon, dass es jetzt wieder aufwärts geht mit dem Licht, die Sonne kommt zurück, das Leben. Und das ist eigentlich das Schönste am Markt, wir wissen, jetzt wird es wieder Frühling – auch in Jokkmokk.

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